Das Wesen der Linie

Der Mensch steht im Mittelpunkt meiner künstlerischen Arbeit, manchmal auch das Tier oder das Wesenhafte an sich.
 Thema ist das alltägliche Drama, die Absurdität des individuellen Seins, das Verschwinden und der immer neue Versuch, in maximal reduzierter Form die Essenz einzufangen und sei es die eines ganzen Lebens. Dabei geht es um Formales und Emotionales. Melancholie, Schmerz, Trauer und Humor, um die Eindeutigkeit der Linie, um Erfindung und um Genauigkeit. Um den Moment und die Konstruktion. Um das Konzept und das Abweichen davon. Es geht um Mut und Durchhalten und um das Individuelle, aus dem sich Allgemeingültigkeit ableiten lässt.

Die jeweilige technische Umsetzung wähle ich entsprechend der Grundidee aus. Mein Werk zeichnet sich durch Vielseitigkeit und die unverkennbare Handschrift aus.
Ich arbeite in Serien, die über Jahrzehnte wachsen. Ein Thema bedingt das andere, bringt neues zu Tage, das den Blick weiter auf Abseitiges lenkt, kommt nochmal vom Weg ab, fängt wieder von vorn an und zum Schluss gehört doch alles zusammen.

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